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Eine Oase in der der Honig fließt

Blumenwiese und Wald

Die Wiese des Pichlschlosses bietet auch den Bienen einen idealen Standort, der gemeinsam mit dem Imker Bernhard Maier ausgewählt wurde: Die Stöcke gegen Süden hin ausgerichtet, an der Rückseite ein großer Stein, der wärmt; Wasser und Wald in unmittelbarer Nähe. Eine wahre Oase, in der der Honig fließt. Optimale Verhältnisse für die Tiere, die „leer in den Wald hinauffliegen und voll zu den Stöcken hinunterfliegen“. Wenn die Temperatur im Frühling über 15 Grad Celsius ansteigt, dann herrscht bei den Bienen Hochbetrieb und geschäftiges Summen. Im Herbst 2017 wurde dem Honig die "Goldene" verliehen - ein Qualitätssiegel über das wir uns alle sehr freuen.

Die Bienen

Bei uns sammelt die „Carnica“, eine auf unsere Witterung angepasste heimische Rasse. Man erkennt sie an ihren grauen Ringen und ihrer grauen, auch sandfärbigen Behaarung. Die Königin verfügt ebenfalls über einen leicht grauen Farbschimmer.

Wir haben extra für die Bienen bestimmte Pflanzen gesetzt, beispielsweise die besonders früh blühenden Kornelkirschen. Von ihnen holen sich die Tiere im Frühling den ersten Nektar und die ersten Pollen – eine wichtige Eiweißquelle für die Jungbienen. Ab 12 Grad Celsius kann man die Tiere beim Ausflug beobachten.

Der Bienenstock

Im Sommer leben bis maximal 60.000 Bienen in einem Stock. Im Winter sind es rund 7.000 bis 12.000. Für den Nachwuchs sorgt die Bienenkönigin. Sie paart sich beim Hochzeitsflug mit mehreren Drohnen und legt einen riesen Eiervorrat an. Bienen sind „blütenstetig“: Alle Bienen eines Stocks fliegen zugleich auf eine Pflanzenart. So funktioniert einerseits die erfolgreiche Bestäubung der Obstbäume, andererseits gibt es Sortenhonig.

Bei der Haltung richten wir uns nach den Bio-Regeln: Dabei muss ein Bienenstock aus Holz gemacht sein, das Winterfutter aus Bio-Zucker bestehen; den Bienen im Stock den Selbstbau ermöglichen und er darf keine begrenzenden Absperrgitter enthalten.

Der Honig

Waldhonig gewinnen die Bienen von den Blatt- und Schildläusen auf den Bäumen; den Blütenhonig hingegen vom Nektar der blühenden (Wiesen-)Pflanzen. Die Unterscheidung zwischen Wald- und Blütenhonig wird festgestellt mittels der elektrischen Leitfähigkeit. Diese ist unterschiedlich bei den beiden Honigsorten durch den höheren Mineralstoffgehalt im Waldhonig.

Aus unserem Mischwald gewinnen die Bienen außergewöhnlich viel von dem wertvollen Propolis. Dieses Naturheilmittel ist ein gelbliches bis dunkelbraunes, zähes Harzgemisch mit einem charakteristischen Geruch. Die Bienen verwenden es als Baumaterial, das der natürlichen Keimabwehr im Bienenstock dient.

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