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Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen in der Steiermark

Was ist ein Naturpark?

Ein Naturpark ist eine "natürliche Lebenswelt" von hohem ökologischem Wert und hat sich dem bewußten Miteinander von Mensch und Natur verpflichtet. Naturparke sorgen für gesunde Lebensräume - für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Der "Naturpark Zirbitzkogel - Grebenzen" gehört zu den ersten der sieben Naturparke in der Steiermark und umfasst 10 Gemeinden mit einer Fläche von 285 km². Der Naturpark liegt in der Mittel- und Hochgebirgslandschaft zwischen dem Murtal im Norden, den Seetaler Alpen im Osten, der steirisch-kärntnerischen Landesgrenze im Süden und der Kuhalm, im Westen. Er erstreckt sich über einen Seehöhenbereich von knapp 800 bis 2396 m am Zirbitzkogel.

Aus naturräumlicher Sicht sind nicht nur die vielfältige Kulturlandschaft, sondern auch hochwertige Schutzgebiete wie das international geschützte Hörfeldmoor, das Dürnbergermoor, der Furtnerteich und vielen kleinen Naturjuwele ausgewiesen. Die 4 Säulen der Naturparke sind: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung.

Philosophie Naturpark

In jedem Naturpark gibt es Naturparkpartnerbetriebe, die sich als Botschafter des Natur-Urlaubes qualifiziert haben. Das Pichlschloss hat diesen Titel bekommen, nicht nur wegen seiner idealen Lage, sondern weil man sich hier besonders bemüht, achtsam mit den Wurzeln umzugehen.

Schutz

Wir erhalten die Umgebung und den Wald ums Pichlschloss möglichst natürlich, verwenden keine Spritzmittel, hängen Nistkästen auf, bemühen uns um Vielfalt, heizen mit Hackschnitzeln der Biowärme St. Lambrecht, bauen mit gesunden Baumaterialien, verwenden umweltverträgliche Putzmittel - und lernen ständig dazu!

Erholung

Der gesunde Lebensraum, gesundes Bewegen, Wohnen und Essen sind uns ein zentrales Anliegen!

Bildung

Naturvermittlung, Themenwanderungen, Naturbewusstsein stärken, erkennen der wertvollen Biotope und natürlich gewachsenen Areale rund ums Pichlschloss

Regionalentwicklung

Zusammenarbeit mit heimischen Bauern und Betrieben, umweltfreundliche Verkehrskonzepte, Arbeitsplätze in der Region sichern.
Natur Lesen Lernen

Natur Lesen

Der Wert einer intakten Umwelt wird zunehmend wertgeschätzt. Wir haben hier am Land Vieles, nach dem sich Menschen aus der Stadt besonders sehnen: blühende Wiesen, viel Wald, Kühe, die noch auf der Wiese grasen dürfen, wertvolle Lebensmittel von heimischen Bauern, gute Luft und frisches Wasser. Wenn ein Gut knapper wird, beginnt man genauer hinzuschauen, zu überlegen wie es besser geschützt und genützt werden kann - da sind wir schon mitten im 'Natur Lesen':

Was kann sie uns sagen, die Natur?

'Natur Lesen' ist ja eigentlich nichts Neues, es ist eher eine Rückbesinnung auf Vergessenes, Verlerntes, in den letzten Jahren Übersehenes. Weisheiten und Alltäglichkeiten, mit denen unsere Großeltern lebten, haben wir leichtfertig vergessen um sie jetzt mühsam wieder zu erlernen. Wie oft schauen wir während unserer Spaziergänge und Wanderungen auf die Blumen, Kräuter, Moose, Flechten, beobachten den Zug der Vögel, überlegen wie ein Ameisenhaufen funktioniert, wie ein Bienenvolk organisiert ist?

Wo können wir die 'Natur Lesen' lernen?

Eine Möglichkeit ist das Wandern entlang der VIA NATURA, die in 10 Etappen gegliedert ist. Jeder Bereich beschäftigt sich mit einem speziellen Natur Lese-Thema, das selbst erarbeitet werden kann oder von unseren gut geschulten Naturparkrangern im Rahmen einer geführten Wanderung erklärt wird. Jeder Naturpark Partnerbetrieb, der an der Via Natura liegt, hat ein naturnahes Thema gewählt, das in hölzernen Natur Lesebüchern, erörtert wird.

Nachdem das Pichlschloss einmal eine Lungenheilanstalt war, war das Thema für das Hotel schnell klar: "Gute, saubere Luft in Verbindung mit Flechten". Die Luftgüte einer Gegend kann durch das Beobachten sensibler Flechten von jedem erkannt werden. Man unterscheidet zwischen resistenteren Krusten-, oder Blattflechten und den sensibleren Bart- und Strauchflechten. In Gebieten mit geringer Luftbelastung, sind Bäume reich mit unterschiedlichen Flechten bewachsen. In Städten gibt es nur noch vereinzelte Vorkommen. Flechten sind keine Parasiten, wenn Sie einen toten Baum mit vielen Flechten darauf sehen, haben die Flechten den Baum nicht absterben lassen, sondern finden nur gute Wachstumsbedingungen vor. Nachdem Sie jetzt wissen, dass Flechten Luftindikatoren sind, gehen Sie bitte bewußt durch unsere Wälder und schauen Sie sich die Flechten an! Sie werden staunen wie viele es davon gibt und wie unterschiedlich sie aussehen.

Im Hotel Pichlschloss wohnen Sie mitten im Naturpark!
Wiesen, Weiden und Wälder bilden die unmittelbare Umgebung des Pichlschloss – Parkanlage, landwirtschaftliche Flächen und kleinere verwilderte Bereiche lassen „Naturforscher“ jubeln. Ausgestattet mit Pflanzen- und Kräuterführern aus der Naturbibliothek oder begleitet von der Naturpark-Führerin Margrit kann hier jeder die Fülle einer intakten Kulturlandschaft erleben: Schafgarbe, Dost, Quendel, Spitzwegerich, Königskerze, Kohl-Kratzdistel… auf der Wiese, Fächer-Ahorn, Hängebirke, Hopfen, Eberesche, Schlehdorn, Holunder… am Waldrand.

Biodiversität, Streuobst & Naturpark-Schulen
Das Naturpark-Management des Naturparks Zirbitzkogel Grebenzen setzt zahlreiche Aktionen zur Erhaltung der Vielfalt des Lebens im Rahmen der Biodiversitätsstrategie und betreut das Projekt STROWI das sich um den Erhalt und die Neupflanzung von Streuobstwiesen und alten, regionaltypischen Obstsorten kümmert. In den Naturpark-Schulen wird dieses Wissen unseren Kindern weitergegeben.
Auf den Pichlschlossweiden wird im April 2018 in Zusammenarbeit mit dem Institut OIKOS, mit Mag. Alois Wilfling, eine Streuobstwiese angelegt. wir freuen uns schon die köstlichen Äpfel, Birnen, Zwetschken, Quitten, Kirschen und Nüsse zu ernten!

Besonders sehenswert sind die 4 Naturjuwele - artenreiche und ursprüngliche Lebensräume, ausgewählt durch strenge, steiermarkweit gültige Kriterien:
Das Dürnberger Moor als Zeitzeuge der Eiszeit, das Ramsarschutzgebiet Hörfeld-Moor mit seinen über 500 verschiedenen Schmetterlings- und 125 Vogelarten, das Europa-Schutzgebiet Furtner Teich mit der steirischen Landesvogelschutzwarte als Zwischenlandeplatz der Zugvögel und die Grebenzen-Höhen mit seiner bemerkenswerten alpinen Pflanzenwelt.
Im Sinne des Naturpark-Mottos „Schützen durch Nützen: Naturparke sorgen für gesunde Lebensräume – für Pflanzen, Tiere und Menschen“ legen die Naturparke Steiermark ihr Augenmerk in den nächsten Jahren auf „Naturschutz & Biodiversität.“
Als Naturpark-Partner wurde das Pichlschloss durch das Projekt „Wenn Vermieter und Gäste lustvoll ins Gras beißen“ unterstützt.
Im Rahmen dieses Projektes haben wir unter anderem die Kräuterzeile und den Salatgarten gepflanzt, die Luftkurhalle aktiviert, Waldinseln, Kräftplätze und den Fühlparcours errichtet und in die Schatzkarte eingezeichnet und die Produktion der eigenen Lebensmittel begonnen. Insgesamt ein großer Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft, was von unseren Gästen auch sehr geschätzt wird.

Leitveranstaltungen: Naturpark-Fußwallfahrt (26.5.2018), Naturpark-Fest (27.5.2018), Gartenlust-Fest (2.6.2018), NAPADU und Hindernislauf (18.8.2018), NaturLese Wochen (Mai – Oktober 2018)

Bei Regenwetter gibt es in unserer hauseigenen Naturpark-Bibliothek viele Anregungen für Natur- und Kulturentdeckungen beim nächsten Sonnenschein:
Blumen-, Baum-, Pilz-, Vogel- und Insektenbestimmungsbücher
Kulturführer der nahen Kulturschätze und wichtiger Kulturdenkmäler in der Region
Wanderführer
Bücher, die das Leben und Brauchtum am Lande einst und jetzt beschreiben

Was zeichnet unseren Naturpark aus?

  • Ausgezeichnete Kulturlandschaft: Wald- & Seenregion der Neumarkter Passlandschaft im steirisch-kärntnerischen Grenzland zwischen Zirbitzkogel und Grebenzen
  • Leitthema: NaturLesen
  • Leitprodukt: Via Natura – NaturLese-Weitwanderweg (130 km in 10 Etappen)
  • Seltene Pflanzen und Tiere: Feuerlilie, Krainer Tollkraut, Orchideen, Fieberklee, Moorbirke; Steinadler-, Auerhahn
  • Natur-Juwele: Dürnberger Moor, Hörfeld-Moor, Furtner Teich mit steirischer Landesvogelschutzwarte, Grebenzen-Höhen
  • Naturpark-Höhepunkte, Ausflugsziele: Ursprungsquelle Zeutschach und Pöllau, Benediktinerabtei und Stiftsgarten St. Lambrecht, Via Natura, NaturLesePark Neumarkt, Zirbitzkogel, Auerling See, Gragger Schlucht mit Kaskaden-Wasserfall

Kontakt

Landsitz Pichlschloss - Heindl OG

Stadlob 125

8812 Mariahof

T. +43 3584 2426

info(at)pichlschloss.at

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