Berglandschaft mit einem Wanderweg und Sonnenuntergang im Hintergrund sichtbar.

Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Urlaub im Naturpark in der Steiermark

Ein Urlaub im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen bedeutet das Eintauchen in eine „natürliche Lebenswelt“ von hohem ökologischem Wert. Als einer der ersten Naturparke der Steiermark umfasst das Gebiet zehn Gemeinden auf einer Fläche von 285 km². Die Region erstreckt sich in der Mittel- und Hochgebirgslandschaft der Ober, eingebettet zwischen dem Murtal und den Seetaler Alpen. Im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen finden Sie gesunde Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Landschaft reicht von sanften Lagen auf 800 m bis hinauf zum imposanten Gipfel des Zirbitzkogels auf 2.396 Meter, unweit der Bezirkshauptstadt Murau.

Das Hotel Landsitz Pichlschloss ist ein Naturpark-Partnerbetrieb

Der Landsitz Pichlschloss ist ein zertifizierter Naturpark-Partnerbetrieb und fungiert als Botschafter für den Natur-Urlaub. Die Philosophie des Naturparks ruht auf vier Säulen: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung. Es findet ein aktiver Einsatz für den Erhalt der Biodiversität statt. So wurden zum Beispiel Nistkästen aufgehängt, um die Artenvielfalt zu fördern. Die Beheizung erfolgt mit regionaler Biowärme aus St. Lambrecht. Im Pichlschloss wohnen Gäste mitten in der Natur, umgeben von Parkanlagen und hoteleigenen Wäldern. Hier stehen gesundes Bewegen, Wohnen und Kulinarik in Form von Slow Food im Mittelpunkt, um genau die Erholung zu bieten, die Sie im Urlaub in Murau suchen.

NaturLesen: Die Sprache der Umwelt verstehen

Ein Leitthema der Region ist das „NaturLesen“. Es ist eine Einladung, sich auf vergessenes Wissen zurückzubesinnen und die Zusammenhänge der Umwelt neu zu entdecken. Ein zentraler Bestandteil ist die Via Natura, ein 130 km langer Weitwanderweg, der in Etappen begehbar ist und ein wahres Lehrbuch in Sachen Natur und Umwelt darstellt.
Da das Pichlschloss früher eine Lungenheilanstalt war, liegt der Fokus auf dem Thema „Gute, saubere Luft in Verbindung mit Flechten“. Flechten dienen als natürliche Luftindikatoren: In Gebieten mit geringer Belastung sind die Bäume reich mit sensiblen Bart- und Strauchflechten bewachsen. Die vielen Flechten an den Bäumen zeigen deutlich: In der Region Murau ist die Luft besonders sauber und frisch.

Die vier Naturjuwele des Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Im Rahmen der Aktivitäten im Naturpark Murau bietet sich ein Besuch der vier offiziellen Naturjuwele an. Das international geschützte Hörfeld-Moor beherbergt über 500 Schmetterlingsarten, während das Dürnberger Moor als faszinierender Zeitzeuge der Eiszeit gilt. Der Furtner Teich dient mit der Landesvogelschutzwarte als wichtiger Beut- und Nistplatz für Zugvögel. Die Grebenzen-Höhen beeindrucken zudem mit einer bemerkenswerten alpinen Pflanzenwelt. Diese artenreichen Lebensräume werden nach strengen Kriterien geschützt und laden dazu ein, seltene Arten wie die Feuerlilie oder den Steinadler in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten.
 

Aktivitäten und Regeneration bei jedem Wetter

Rund um das Pichlschloss bieten sich unzählige Möglichkeiten für Bewegung und Entdeckung. Ob Themenwanderungen mit der Naturpark-Rangerin Margrit oder das Erkunden der Gragger Schlucht mit dem Kaskaden-Wasserfall – die Region bietet für jeden Anspruch das Richtige. Auch bei Regenwetter ist die Natur ein Gewinn: Ein Spaziergang unter dem Pichlschloss-Regenschirm belebt Haut und Lungen. In der hauseigenen Naturpark-Bibliothek stehen zahlreiche Wanderführer und Bestimmungsbücher für Pflanzen und Vögel bereit. Bei einem Besuch im Natur-Lese-Museum lernen Sie viele spannende Fakten über die Natur. Nach einem Tag im Freien können Sie in der hoteleigenen Sauna entspannen oder ihre müden Muskeln bei einer wohltuenden Massage lockern lassen. 

Schützen durch Nützen: Biodiversität zum Anfassen

Nach dem Motto „Schützen durch Nützen“ findet im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen eine aktive Förderung der Biodiversität statt. Auf den Weiden des Landsitz Pichlschloss besteht seit April 2018 eine Streuobstwiese mit über 70 regionaltypischen sowie alten Obstsorten wie Quitten und Kirschen. Der hoteleigene Salatgarten, die Kräuterzeile und der Naschgarten sind Teil der Initiative „Lustvoll ins Gras beißen“. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben, um Arbeitsplätze in der Region zu sichern und umweltfreundliche Konzepte zu unterstützen. So wird das Naturbewusstsein gestärkt und wertvolle Kulturlandschaft für die Zukunft erhalten.

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